Seit 1985 Autor von OFFLYRIK

Zum 30-jährigen Jubiläum der NEUROPOESIE 1989-2019: Angewandte Neurogermanistik.de:

Zahlreiche G&GN-Domains erzielen bis zu 100 tägliche Zugriffe, behauptet eine automatische Statistik. Sollten diese Messwerte stimmen, dann hätte das G&GN-Institut ungefähr 5000 Besucher pro Tag! Wenn nur 1 einziger Mensch darunter wäre, der sich für die bereitgestellte Information durch eine Finanzspritze bedanken könnte, wäre das Überleben des Instituts nicht permanent gefährdet. Das G&GN hat zwar einige ebenso mittellose Hausfreunde und kollaborierende Kollegen, aber hinter dem ganzen Projekt mit 40 Pseudonymen steckt seit über 2 Jahrzehnten der unermüdliche Fleiß des autodidaktischen Neuropoeten Herrn De Toys. Was die wenigsten ahnen: nicht nur Genies wie Kurt Schwitters und Robert Anton Wilson kannten die Nachteile der Armut, auch ein LEIBHAFTIG HEUTE LEBENDER "kritischer" Denker/Dichter gibt seine letzten Kröten am Ende des Monats eher für Bücher & Domainkosten als für Brot aus und speckt dafür ein bißchen ab, was ja nie schaden kann, da das nötige Kleingeld für den Sportverein ebenfalls fehlt. Aber was dabei wirklich auf der Strecke bleibt, ist die bildungstechnisch sinnvolle Beteiligung am kulturellen Alltag in unserem supersozialen Sozialstaat, der jeden Hartz4-Empfänger zum kreativen Däumchendrehen zwingt, während Politiker Steuergelder für ihr gelangweiltes Luxusleben verbraten (und Steuerhinterziehern im Stadion sogar öffentlich händeschüttelnd gratulieren - Kriminelle auf höchster Etage unter sich?) anstatt damit die Massen von ihrem revolutionären Zorn zu befreien, der eines Tages zurückschlägt, wenn niemand mehr damit rechnet. Uns bleibt momentan nur das gesunde Maß an selbsterfundenen Freizeit- vergnügungen wie Spazierengehen in der sogenannten grünen Achse und Löcher "an" die Decke starren. Warum man allerdings keine Löcher AN sondern nur DURCH die Decke starren kann (wir sind da sehr penibel, wenn es um unsere Hauptthemen geht), ist eines der vielen Problemfelder, die wir auf unserer Homepage beackern - und uns über jeden freuen, der das bestellte Feld betritt ;-)

 

Alles begann in meinem Geburtsort: JÜLICH an der Rur.

Mein allererstes Gedicht vom 19.11.1985 heißt "DAS ZIEL"

Aber erst dank des Gedichtes "KONTAKT" kenne ich den

Unterschied zwischen "gemachter" & "gesegneter" Poesie

 

Einige Meilensteine, wie sich mein Weg entwickelte...

...und wie sich mein Aussehen veränderte: Portraitfotos

 

Mein beiden vermutlich bekanntesten Gedichte sind:

"INFLATION" (im Buch "Von Acid nach Adlon und zurück")

und "ÜBERSTRÖMUNG" (in einer ZDF aspekte Sendung)

 

Und meine vielleicht wichtigste Erfindung/Entdeckung ist:

die QUANTENLYRIK als absolut "konkrete" Poesie und

zugleich Kritik am Etikettenschwindel des "Konkreten"

(der erst auffliegt, wenn man "mystisch" inspiriert ist) !

 

...apropos "Etikettenschwindel": die Germanisten reden

gerne von LIEBESLYRIK, aber meinen damit traditionell

Sehnsuchtsgedichte anstatt die echte, erfüllte Liebe.

Insofern ist meine E.S.-Theorie (Erweiterte Sachlichkeit)

mit über 100 angewandten, lebensnahen Beispielen

meine aktivste Abteilung im G&GN-Institut :-)

 

Ach ja, und dann war da noch diese MARIENERSCHEINUNG:

schon seltsam, wie ein total "entreligiösierter" trotzdem

(oder vielleicht gerade deshalb offen genug?) auf einem

Bewußtseinstrip Tradition und Progression vermischt...

 

 

"Ich träumte von einem Ort, an dem es mir gegönnt sein sollte, meine Grundintuition mit anderen zu teilen und zu klären, daß nämlich hier und jetzt, ohne künstliches Streben und Bemühen, der Fluß des Lebens im Menschen untrennbar eins ist mit dem Tao, dem Fluß des Universums - ob man dabei Gott, Brahman, den Göttlichen Urgrund oder was auch immer meint."  Alan Watts, in: ZEIT ZU LEBEN (1972)

 

"Man kann nicht erwarten, daß wir alle Wissenschaftler sind, aber wir sind von Natur aus so beschaffen, daß wir alle Künstler sein können - natürlich nicht bestimmte Künstler wie Maler, Bildhauer, Musiker, Dichter usw., sondern Künstler des Lebens. Dieser Beruf, >Künstler des Lebens<, mag neu und ziemlich seltsam erscheinen, aber tatsächlich sind wir alle als Künstler des Lebens geboren. (...) Das Leben eines Künstlers des Lebens spiegelt jedes Bild wider, das er aus der unerschöpflichen Quelle seines Unbewußten erschafft. Jede seiner Taten ist Ausdruck seiner Originalität, Schöpferkraft und lebendigen Persönlichkeit. In ihm gibt es keine Konventionalität, keine Konformität, keine hemmende Motivierung."
Daisetz Teitaro Suzuki, in:

ZEN-BUDDHISMUS UND PSYCHOANALYSE (1960)

 

"Tatsächlich wird keine Therapie uns je aus der Zelle holen, in der wir zu sitzen glauben. (...) Therapie kann jedoch die scheinbare Zelle komfortabler machen, manchmal erheblich komfortabler. (...) Die Auffassung, dass ich irgendwie eine Person bin, der etwas fehlt, die aber zum Ausgleich dieses Mangels etwas tun kann - mit überkreuzten Beinen in einer Höhle sitzen oder rezitieren und dazu Räucherstäbchen abbrennen -, ist so viel ansprechender. Deshalb hört man davon sehr viel. Aber die andere Sicht war auch immer da. Es gibt nur nicht viele, die sich dafür interessieren. Es klingt einfach nach nichts, wenn man tantrischen Sex dagegen hält. Lieber trepaniert man sich noch selbst mit der Bohrmaschine, um Engel und Götter zu sehen. (...) Leider ist hier einfach keiner mehr, der Lust hätte, über Spiritualität zu sprechen. (...) du hast diese ganze Sucherei so satt, dir ist klar geworden, dass alle Techniken und alles, was du dir da erarbeitest, nur vorübergehende Linderung bringt. (...) In der Freiheit ändert sich nichts. Es wird nur gesehen, dass niemand da ist, der etwas tut. (...) In der Freiheit kann alles sein, sogar Neurose."
Richard Sylvester, in: ERLEUCHTET - UND WAS JETZT? (2006)

 

Alle Buchpublikationen seit 2014 hrsg. vom G&GN im BoD-Verlag bei DEINEM BUCHHÄNDLER UM DIE ECKE & Amazon erhältlich: NEUROGERMANISTIK.de

Buch 2021: "RU[H]R RÄTSEL", BoD Verlag:

Weitere Hörbeispiele:

POPPOESIE.de &

PoesiePerformance.de

Als ausgebildete ZUSÄTZLICHE BETREUUNGSKRAFT nach §53c SGB XI finden Sie mich auf der Seite BETREUUNGSALLTAG.de:

Als Gastautor der LDL (Liga der Leeren) mit Essays über spirituelle Demenz und die sog. SPIRI-PSYCHOSE

G&GN-INSTITUT - Das

Institut für Ganz & GarNix

seit 1998 online und seit 16.2.2011 zu Gast bei: